Letztes Feedback

Meta





 

Archiv

Jetzt war ich endlich in NEW YORK !


 <--- "please, turn the radio on"

Juli/August 2009

 

Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen!
Einmal Amerika und wieder zurück!
DUS - New York – Buffalo – Washington D.C. – Philadelphia – New York - DUS


Good Old Germany! >>Ich bin wieder hier, in meinem Revier<< –  

Super gut geflogen & gelandet mit *airberlin* (surreptitious advertising). Versuche mich gerade wieder in der Heimat zurechtzufinden –  
*Jetlag* lässt grüßen! – Nee, ganz im Moritz, äh, Ernst – ich stelle mich auf eine lange Umgewöhnungsphase ein. – Bin nun schon einige Tage zu Hause und fühle mich nachts frisch und putzmunter *grins*. Das ist doch recht seltsam. Naja, ich hoffe mein Zustand normalisiert sich bald, sodass ich tagsüber nicht mehr herumhänge wie Schippe 7 

Aber dieses Amerika, -  einfach nur cool – crazy – genial - fantastisch - dort in der großen, weiten Welt, über dem großen Teich, in New York, der Mutter aller Großstädte, die nie zu schlafen scheint…
Zugegeben, lange Flüge lösen in meinem Innersten einen Mordsbammel aus, aber jetzt muss ich sagen – !! es war richtig geil !! – Ich hatte den rechten Seitenflügel total unter Kontrolle, sah wie sich die Klappen hoben und senkten -  konnte genau auf dem vor mir liegenden Monitor die Flugroute verfolgen, wenn ich denn wollte und hatte `nen super Platz –--

Es gab einen speziellen  Bruce Springsteen-Kanal im Radio mit seiner neuesten Scheibe *Working On A Dream* (leider nur diese eine CD…natürlich hatte ich, wie sich das für einen coolen Fan gehört, noch  weitere Songs auf mp3-Lager, Herbert G. als Verstärkung u. a. Favoriten dabei). -  An Bord hat man ja so viel zu tun da kommt man einfach nicht zum Nachdenken über eine eventuell bestehende Flugangst. Ein äußerst netter Steward warf mit sympathischem Lächeln um sich, Filme und Sketche wurden im TV serviert, sowie Essen und Trinken am laufenden Band – man war andauernd beschäftigt mit schauenbeißen und schlucken *schluck-beiß-guck* 

Eine echt humoristische Aktion war das Ausfüllen der  Einreiseformulare. Jetzt war jeder gefordert seinen grünen Schein genauestens zu beschriften (z. B. die 1 als Strich, die 7 ohne Querstrich).  Eine mittlere Ausfüll-Katastrophe war die Folge, denn die meisten Passagiere verlangten zwei, drei neue Exemplare wegen Verschreibens *grins*.
Witzig fand ich auch, als ein paar Minuten vor dem Aufruf
>>Nehmen sie nun alle ihre Plätze ein, legen sie die Gurte an, wir landen in wenigen Minuten<<
ein Stewardess mit einem Gefäß und einer Pinzette bewaffnet, heiße, feuchte Tücher verteilte. Leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen, ob dieses Reinigungsritual dem Kampf gegen die Schweinegrippe galt, oder allgemein für eine saubere Ankunft im Amerika-Land stand.
Kurz, es gab wahnsinnig viel Ablenkung bis zur Landung auf dem…
John F. Kennedy Airport, an der Jamaica Bay (Queens) – einer der Größten – hammermäßig! 


New York! Ich fass es nicht, ich bin in New York...!
Start in Düsseldorf um 13:30h / Landung in New York 16:00h?????? ---- Ergo nur 2 ½ Std. in der Luft? – Unfassbar! – Nur ein Katzensprung! - Dieser Fortschritt!  – Wie jetzt?!?  *grins*.
Trotz des langen Wartens, trotz der lästigen Handgepäckkontrollen inklusive  Ausziehen der Schuhe *gg*  (was solls, i hab Zeit und wenns der Sicherheit dient, wenn i meine Galoschen auszieh, - na dann bitteschön

Ich finde alles total aufregend, auch wenn meine Augen mitunter anfangen glasig und müde zu werden. Egal du Müdigkeit, du wirst einfach ignoriert! ----Auf so `nem Flughafen kannst Du wunderbar Menschen studieren, - das macht echt Spaß!
Der eine macht einen auf besonders cool und erzählt in der "Line" lauthals was ihm bei den Kontrollen schon so alles widerfahren ist, dem anderen merkt man schon auf zehn Kilometer Entfernung seine Nervosität an (vielleicht ein unerfahrener Schmuggler *gg*?), der nächste, ein total brummiger Mensch, der an seiner Family ständig herumnörgelt, - tja und ich platze bald vor lauter Spannung, bis ich endlich an der Reihe bin und ohne viel Getöns passieren darf…

*TAXI*…zum Hotel "Bedford" mitten in New York, an der 40. Straße, zwischen der Park Avenue und der Lexington Avenue – Zimmer ganz okay – das 16-Stockwerke-Haus hat schon einige Jahre auf dem Buckel – würde sagen, demnächst renovierungsbedürftig, – aber dennoch, dieses alte Gemäuer hat was. Strömt so nen besonderen, ich sag mal *Charme* aus – ich mag diese hohen Decken – diese Türen mit diesen komischen Füllungen und den verschnörkelten Griffen – aber nur in den Ferien. Für mich mag ich es lieber gradlinig und klar. Ich freu mich riesig hier zu sein - irgendwer muss mich jetzt kneifen, sonst… *lach*


 
All die One-Way-Streets, bei denen man auch bei ROT noch über die Straßen eilt, ohne dass ein Policeman einem die rote Karte zeigt. Oh, ich habe mich sehr schnell und gerne an diese einfache Regelung gewöhnt. Die Straßen, natürlich sehr großzügig, etwas gewölbt, um bei Regen (maybe ) weniger Aquaplaning zu haben. Bei jeder Ampel werden ca. 80cm des Bordsteins eins mit der Fahrbahn, also eben. Sehr praktisch, sehr genial für Rollis!… 

Auf den Weg, das Empire State Building zu erobern, besorge ich mir ein Dreitageticket für den Stadtbus City Sights NY -  inklusive >Statue of Liberty, Empire State, Downtown-Tour<  und dann hält mich nichts mehr...370m bis zur Plattform, um die fabelhafte Aussicht zu genießen.

Die Sicht ist ein wenig verhangen, aber ich schätze bis zu 100km weit konnte man schon blicken. Kurioser Weise schwirrten mir ständig Bilder von *Kingkong und der weißen Frau* im Kopf herum, und das, obwohl ich den Film noch nie vollständig gesehen habe. Bis zur Nadelspitze des Empires sind es fast 449m; für New York das jetzig höchste Gebäude.

Die Wolkenkratzer -, immer wieder werf ich, unten in den Häuserschluchten laufend, meine Blicke staunend nach oben -. Das Chrysler -, das Empire State -, das Woolworth Building, der Lipstick, das World Financial Center…mega-mega…zwickts mi, I glaub i träum!!!

Das Chrysler Building in einer sehr modernen, sehr dekorativen Aufmachung. Die schuppenartig, mit Dreieckfenstern verzierte Dachspitze, aus Glas und silbrigem Metall ist echt hammermäßig und sticht unter all den Hochhäusern, wegen seiner besonderen Bauweise hervor. Der Wahnsinn bei Nacht!...

Dann gibt es da noch einen Wolkenkratzer, der fast unbeschreiblich ist, er nennt sich USA-Flatiron Building (früher Fuller B.). Übrigens wer den Film *Spider Man* sah, kennt es sowieso schon *grins*. Knapp 90m hoch und 20 Etagen.    

Ich würde sagen es hat einen Bug, wie ein Schiff und läuft zu einer Art Dreieck aus. Eines der ältesten Hochhäuser New Yorks (1902) und hat seinen Platz an der Ecke der Fifth-Avenue am Broadway.              Flatiron *grübel* - flat = flach, iron = Eisen, Stahl, vielleicht hat man ihm deshalb diesen Namen gegeben, denn der ganze Bau besteht aus Stahl, obwohl dieses windschnittige Gebäude gar nicht danach aussieht…  

Die ganze Skyline, - leider ohne die Zwillingstürme WTC eins und zwei - einst 415m und 417m hoch -, stumme Gedenkminuten für die über 3000 Opfer –

                    

eine riesige Baustelle dort, wo zum Gedenken die Neubauten nach dem Masterplan des Berliner Architekten Daniel Libeskind am Ground Zero entstehen werden – ich habe ein seltsam beklemmendes Gefühl, wenn ich so nah am Punkt des damaligen, so schrecklichen Geschehens stehe…
 

      Der Broadway beginnt in Battery im Süden, schlängelt sich dann nördlich durch ganz Manhattan  und die Bronx. Danach verlässt er das Stadtgebiet und geht Richtung Norden über Yonkers, Westchesters Countys und Albany.
Auch um die Geisterstunde ist´s hier noch taghell, fröhlich und glitzernd, - Krümelmonster & Co. (die  Muppets) tummeln sich zwischen den Leuchtreklamen – die sind hier noch richtig angesagt – ich liebe sie einfach, diese bunten Gestalten mit ihren Trööööt-Nasen
*Phantom of the Opera*, *Mary Poppins*, *The Lion King*, *The Little Mermaid* usw. Musik, Theater, Kino – alles was das Herz begehrt.
Der riesige Center TOYS”R”US zieht viele in seinen Bann und mich auch. Willenlos lass ich mich durch den Spielzeugpalast treiben. Im Untergeschoss steht mittig eine Art Riesenrad für Kids – ich möchte ja auch gern einsteigen,

      aber ich muss draußen bleiben. *seufz*

Die Statue of Liberty, Freiheitsstatue – ein Muss dorthin zu schwimmen und herrlich mit dem DownTownBus dorthin zu schaukeln. Ich sitze auf dem Oberdeck und habe eine wunderbare Aussicht.

 

Durch die Straßen von Chinatown bis zum Hudson River.
 
>>Bring mir deine Müden, deine Armen,
deine geduckten Massen, die sich nach Freiheit sehnen…
Schick diese Heimatlosen, Sturmgebeugten zu mir,
Ich erhebe meine Fackel neben dem goldenen Tor
<<


Trotz des langen Anstehens bei 35 – 40° im Schatten und der umfangreichen Sicherheitskontrollen, um auf die Fähre zu kommen, ein schönes Ziel. Das Hochlaufen der 354 Stufen in die Krone der Lady spare ich mir allerdings. - 

                  

Es fehlt mir bei den Menschenmassen einfach die Motivation dazu!         Da bleib ich gerne draußen!
Außerdem muss ich nicht auch noch unbedingt auf den zerbrochenen Ketten der Sklaverei herumsteigen, auf denen die Lady steht oder? Dann lieber ein gemütlicher Rundumgang um den sternförmigen Granitsockel, um Fotos zu schießen *grins*…
 

Der Grand Central Terminal, der Haupt – oder Kopfbahnhof New Yorks,

 

das meistbesuchte Gebäude der Stadt, einer der größten Passagierbahnhöfe der Welt und absolut der größte unterirdische Bahnhof– und das nur zwei Straßen weit von meinem Hotel entfernt. – Ich bin so glücklich, dass ich mitten in der tollen Stadt wohnen kann...
Die Haupthalle ist total großzügig und klar angelegt, der tolle Marmorboden, das blaue Deckengewölbe, das einen Sternenhimmel mit Sternzeichen darstellt, hat s mir besonders angetan. Eine riesige Messinguhr über dem Auskunftskiosk, herrliche Kronleuchter, Treppenaufgänge wie in einem Opernhaus. - Ein wenig Barock, ein wenig Renaissance – wie aus vergangenen Zeiten. Die Zufahrten verlaufen alle unter der Erde, 41 Schienenwege ins erste und 26 ins zweite Tiefparterre. Vier U-Bahn-Linien und ein Shuttle zum Times Square haben auch noch ihren Platz. Und das ist nicht alles, denn auch für hungrige Mägen und durstige Seelen wird großzügig gesorgt und die Shoppingpassage rundet das ganze ab…

Das Symbol der Wall Street, der Bronze-Bulle beim Custom House, ein beliebtes Objekt zum Fotografünfen *grins*. Energie, Kraft und eine Portion   Unberechenbarkeit bringt dieses *Tierchen* zum Ausdruck, --  wie es eben an der Börse so abgeht…

Apropos Börse -, dieses NY Stock Exchange (bekannt auch unter Wallstreet), die größte Wertpapierbörse der Welt und natürlich ein sehr attraktives Gebäude. Mache erst gar nicht den Versuch hineinzugelangen – bin freiwillig draußen geblieben!

___________________________________________________________

Ein neues Ziel! Mit einem Leihwagen, geht’s weiter, zum Teil über gebührenpflichtige Straßen, im strömenden Regen (es schüttet wie aus Eimern und das Wasser weiß nicht so recht wohin) in die Haupt-und Regierungsstadt Washington D.C. Das Hotel namens "Helix" ist toll, modern, liegt zentral und macht einen einladenden, sehr freundlichen Eindruck.
Einchecken, Koffer rein, kurz frisch gemacht und los geht es! Ganz schön anstrengend so eine Ferienreise *grins*…


Das Kapitol mal aus nem anderen Blickwinkel... 

Meine erste Station ist das Kapitol, Sitz des Kongresses. Es war das erste große Gebäude, das in Washington gebaut wurde und drum herum entstand dann der, ich sag mal, der Rest der Stadt. Oben auf der Kuppel steht die Statue of Freedom, eine Frauenfigur, die ein verhülltes Schwert, einen Siegerkranz und das Schild der Vereinigten Staaten trägt. Für einen Besuch der Rotunde reicht es mir leider nicht (die Gemälde hätten mich schon gereizt, - maybe the next time – ich muss leider draußen bleiben *seufz*)…

Zwischen dem Kapitol und dem Lincoln Memorial, in einer Geraden steht das Monument        (fast 170m hoch) ein weißer Marmor – Obelix - hoppla, Obelisk mein ich natürlich, zum Gedenken an den ersten Präsidenten George Washington...

    Das Hirschhorn Museum, mit Ron Mueck´s "Big Man", daran darf man einfach nicht vorbeigehen. Diese Plastik ist überdimensional groß. Mit gelangweiltem Null-Bock Gesichtsausdruck scheint er seine Besucher, oder auch Gaffer mürrisch entgegenzuschauen. Man hat echt das Gefühl, von diesem kahlköpfigen, nacktem Koloss beobachtet zu  werden und doch, ich muss sagen...

>>es ist ein Kunstwerk!<<     Vollbild anzeigen  Diese Ausstellung, wirkte auf mich sehr kurios und makaber zugleich, aber auch faszinierend. Hier wird das Thema "verrückte Menschen in einer seltsamen Welt" oder umgekehrt, behandelt. z.B..Julian Schnabel´s "Portrait von Andy Warhol", "The Age of Enlightenment" (Zeitalter der Aufklärung) von Yinka Shonibare, das ein kopfloses, mittelalterlich angezogenes menschliches Wesen sitzend am Schreibtisch zeigt und schreibt...oder den 15min Stummfilm "A Life of Terrors" von Sheila und Nicholas Pye...

...es handelt von zwei Liebenden, die um die Macht übereinander kämpfen und zu erbitterten Feinden werden...

Das Weiße Haus, der Amtssitz des Präsidenten. Ein kleinerer Empfang scheint anzustehen, denn Autos fahren vor, Leute warten auf Einlass, sichtbare Polizeipräsenz, unsichtbar ist sie ja stets vorhanden – (dem Haus wird Bombensicherheit nachgesagt), kleinere Demos - und was sagt mir das? -- Mister Präsident ist anwesend, - irgendwo da in seiner Residenz - mit diesem wunderschönen Park, dem herrlichen Garten und ich muss wieder draußen bleiben *grins*…


Ja, Herr Präsident Obama und weil ich Ihnen nicht die Hand schütteln darf, begebe ich mich eben in die Innenstadt. Historische Stätten – sind ganz interessant -, aber NUR, geht gar nicht. Und keiner wird mir glauben, wen ich in der City alles getroffen habe. –
Johnny Depp höchst persönlich! Brad und Angelina, Tom Cruise,    Whoopi Goldberg, George Clooney, Will Smith…

Madame Tussauds findet man auch in Washington D.C., ein echt entspannender Zeitvertreib. Zu den Wachspersonen, muss ich sagen, dass sie verdammt gut getroffen sind, wesentlich besser als der arme Herbert G. in Hamburg und Berlin *grins*…

Nächste Station das Pentagon, das fünfeckige Verwaltungsgebäude, der Hauptsitz des amerikanischen Verwaltungsministeriums, in Arlington Virginia am Potomac River. Ich hab mir sagen lassen, dass diese fünfeckige Bauart den Vorteil hat, dass man in ungefähr sieben Minuten jeden Ort im Pentagon erreichen kann.
Makabrer Weise war der Baubeginn des Komplexes am 11. September 1941. Sechzig Jahre später, am 11. September 2001 traf einer der schrecklichen Terroranschläge das Pentagon. Viele Menschen kamen dabei ums Leben.
Seit 2008 erinnert eine Gedächtnisstätte an die Opfer des Anschlags, das Pentagon Memorial. Die einzelnen Gedenkstätten sehen aus wie kleine Sitzbänke oder Brücken oder beschützende Flügel, unter denen ein Quell entspringt oder ein ruhiges Wasser seinen Weg sucht. Dazwischen stehen frischgepflanzte Bäume, um irgendwann in den nächsten Jahren den Angehörigen und Besuchern Schatten zu spenden. Diese kleinen Denkmale sind mit den Namen der Opfer versehen und liegen in einer Art Kiesgarten. Eine gelungene Idee, wie ich finde...

Und wenn man schon in Arlington ist, besucht man selbstverständlich auch den Nationalfriedhof

                   (Soldatenfriedhof), den zweitgrößten seiner Art nach dem New Yorker. Nach kurzem Suchen finde ich auch die Grabstätte des am 22. November 1963 ermordeten Präsidenten John F. Kennedy.  Das Grab ist in einer Linie mit der Arlington Memorial Brigde und dem Lincoln Memorial. Damit die ewige Flamme nie ausgeht wurde extra eine Erdgasleitung gelegt.

Irgendwie bin ich dann noch in das sehr beeindruckende Air & Space Museum geraten. Hier ein paar Bilder, denn kommentieren, das lass ich diesmal mal lieber… 
 ______________________________________________________

 Koffer packen - vom Hotel auschecken – Koffer ins Auto – und weiter geht’s in Richtung Philadelphia (Pennsylvania) liebevoll Philly genannt.

 

Irgendwie ist es hier gemütlicher! Von der städtischen Feuerwache gut behütet liegt mein Hotel, diesmal das "Holiday Inn", wieder sehr zentral. Also wieder einchecken, frisch machen und nichts besichtigen, sondern auf Lokalsuche gehen. Ein paar Straßen weiter höre ich *Irische Musik* - das kann ja nur gut sein, denke ich und hab tatsächlich Glück gehabt! Es ist fantastisch, da werde ich Stammgast *grins*…

Spaziergang zum Hafen direkt zum

 

*Independence Seaport Museum*.  Alles in Erfahrung gebracht…über das Leben an Bord, die Uniformen, die Geschichte der Marine, über In-und Export, die Tattoos und den Motiven – Dave Fox, geb. 1973 in Philadelphia, einer der größten Tattoo-Künstler, lässt seine düsteren Gedanken freien Lauf in seinen ungewöhnlich bunten, fantasievollen Tatoo-Motiven.  – Ich bin zwar nicht der ausgesprochene Tattoo-Fan, aber künstlerisch gesehen ist er schon genial.
Zum Museum gehören auch noch das Flaggschiff namens *Olympia* von Admiral Dewey (1892) und ein U-Boot aus dem 2. Weltkrieg, die *Becuna*, die beide im nahen Hafen liegen.
Was für ein Leben, - dauernd auf hoher See zu sein! Hier auf der *Olympia* konnte ich mir einen Eindruck verschaffen, wie es wohl zugegangen sein könnte. Gemeinschaftstoiletten (an die denke ich jetzt zuerst, weil ich beim Anblick so lachen musste), oder die kleinen Hängematten (sehr klein müssen die Matrosen damals gewesen sein),                                                            ...die angsteinflößende Zahnarzt- und zugleich Arztpraxis, die alten Schreibmaschinen in den Offizierskajüten…
Und dann diese verflixte Enge, die in einem U-Boot herrscht – ich hätte das glaub ich nicht auf Dauer ausgehalten. Einen Tiefgang von 122m konnte "Becuna" sich erlauben!

                
Aber eines hat mich dann doch aufgeheitert - bei allem Ernst, der in diesem U-Boot geherrscht haben mag. Es wurde doch auch an geselliges Zusammensein gedacht und zwar in Form einer Spielecke mit Backgammon-und Schachbretttischen.   Ein genialer Ausflug, den ich nur wärmstens empfehlen kann... 

Das Denkmal von John Barry (1745 - 1803)

 John Barry war Philadelphia´s Irish Mariner, bekannt als der "Vater der amerikanischen Navy". Seine Zeitgenossen verliehen ihm 1813 diesen Titel.

 Der J.F.K.-Platz und im Hintergrund die "City Hall". Der Turm ist 167 Meter hoch. Auf der Spitze steht eine elf Meter hohe Statue William Penns. Ich weiß nicht exakt bis wann (maybe 1985?), aber bis dahin, durfte kein Haus diese Höhe überschreiten.

Deshalb ist die Skyline Phillys bis heute so gut überschaubar, naja, zumindest im Vergleich zu New York.

         

...ein paar Eindrücke     

 

...the Curtis Center

...bye Philadelphia! Für mich heißt es leider Abschiednehmen - es gefiel mir sehr gut - ich komme ganz sicher wieder...

__________________________________________________________

New York – ich bin wieder zurück!
Aber bevor ich New Yorker - Großstadtluft wieder schnuppern darf, gehts erst mal morgens um 5:20h mit einem Sammeltaxi zum J.F.Kennedy Flughafen und auf nach Buffalo,

           

(d. h. wieder in den Flieger, diesmal mit "Jet-blue" und ca. eine Stunde in der Luft sein). Buffalo liegt im Erie-Country, an der Nord-Ost-Spitze des Erie-Sees, nicht weit von den Niagarafällen. Ich bleib jedoch nicht auf dieser Seite, sondern gehe noch einen kleinen Schritt (der kl. Schritt ist eine einstüngige Busfahrt mit spanischen, österreichischen, italienischen und deutschen Touristen) und bin in Kanada in der Provinz Ontario. Ein sagenhaftes Erlebnis mit dem Schiff, verkleidet als *Schlumpf* mit mittelblauem Regencape, so nah an die donnernden Wasserfälle heranzufahren, so dass man eine richtige Dusche abbekommt. Ein wunderbarer Naturpark, - komme aus dem Staunen nicht heraus – so wild, so mächtig, ein WOW-Erlebnis! Gesehen habe ich *nur* 50% der Wassermassen, denn die anderen 50% werden zu den Kraftwerken umgeleitet. Zu TouristenSaisonEnde sind es sogar 75%! -- Wäre es nicht erwähnt worden, ich hätte es ganz sicher nicht gemerkt *grins* 

Das Guggenheim-Museum – Spiralbau von Architekt Frank Lloyd Wright – will gar nicht mehr raus aus dem supertollen Bau – so hell, so klar, selbst der Treppenaufgang eine Sensation in Form von Dreiecken. Sämtliche Pläne und Skizzen von Wrights, - von all den *Festungen*, die er zu Lebzeiten entworfen und gebaut hat, sind dort ausgestellt und mit spektakulären Videos und Bildern in Szene gesetzt. Eine prächtige Bildersammlung von Künstlern wie Picasso, Marc, Chagall, Kandinsky, Cézanne, Manet und vielen mehr, versetzen einen in eine andere Welt, man taucht ein in die Welt der Künste und Farben…

Das American Natural History Museum, das älteste Museum New Yorks (1869), mit über 35 Millionen Exponaten das größte Naturkundemuseum der Welt. Es ist sensationell, aber vielleicht hätte ich mir einen stinknormalen Wochentag aussuchen sollen, um mir das anzuschauen?!?...

Tja, und einfach so *für lau* auf dem Rockefeller Platz, im Rockefeller Center,
Freitagsvormittagskonzerte, -  zum Beispiel am 7. Aug. mit Jason Mraz – richtig cool…

 Videos matching: http://youtu.be/XLSH6d5mtWchttp://youtu.be/XLSH6d5mtWc

Schade, das Metropolitan Museum of Art ( leider schaffte ich es nicht mehr) hab ich mir für´s nächste Mal aufgespart und darauf freu ich mich jetzt schon…

Und wenn einer meint, eine Seilbahn gibt es nur im Gebirge, der täuscht sich, denn auch in New York gibt es eine, die ihre Gäste über den East River nach Roosevelt Island bringt, die sogenannte Tramway (Luftseilbahn), Fahrtdauer ca. 5min…
 

Der Central Park, rechteckig, mittig, gut angelegt, mit seinen vielen Seen, genannt >die grüne Lunge<, ca. vier Kilometer lang und 850m breit, lädt ein zum Spazierengehen, Joggen – was auch immer zur Entspannung dient.

 

Auf der Karte sieht diese geometrische, grüne Insel so abstrakt, irgendwie unnatürlich aus. Heute weiß ich es besser. Hier kann man abschalten und die Hektik auf New Yorks Straßen vergessen.


Sehr viel gesehen und doch nicht alles! Hab ich schon die megagroßen Outlet-Center erwähnt, in denen man relativ günstig einkaufen kann? z. B. in New Jersey steht so ein riesiger Schuppen zum Shoppen. Chucks in allen Farben & Formen, dazu um die Hälfte billiger als bei uns. Levis, Abercrombie&Fitch, Eagle, Hilfiger, für Markenfreaks ein Paradies, für No-Name-Freunde gibt es auch jede Menge.


Ich denke, diese traumhafte Stadt New York und überhaupt dieser wunderbare Kontinent ist ganz sicher noch ein-zwei-drei-vielmal eine Reise wert -- es waren  fantastische Ferien...  


 


 

 

2 Kommentare 21.8.09 20:50, kommentieren